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Krank auf Mallorca – was tun?

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Die bekannte Insel Mallorca (auch „Malle“ genannt) gehört zu den Top-Reisezielen der Deutschen. Jährlich reisen ca. 4,5 Millionen deutsche Urlauber nach Mallorca, um die Insel zu erkunden, entlang der wunderschönen Sandstrände zu spazieren oder spektakuläre Berge zu besteigen. Spaß, Erholung und gute Laune, das sind die Assoziationen die man mit dem Urlaub auf Mallorca verbindet.

Doch auch im Urlaubsparadies kann jedem von uns etwas Schlimmes wie beispielsweise ein Unfall passieren. Leider ist es häufig so, dass sich viele Menschen im Vorfeld nicht mit der Wahrscheinlichkeit eines Notfalls im Urlaub beschäftigen. Kommt es während der Reise dann zu einer schweren Erkrankung oder einem Unfall, wissen sie in solchen Momenten nicht, an wen sie sich wenden müssen. Schlimmer noch: Häufig sind die betroffenen Personen gezwungen den Urlaub abzubrechen und in ihr Heimatland zurückzukehren, da sie auf Mallorca nicht die spezielle medizinische Behandlung bekommen, die sie benötigen.

Damit Sie bereits vor Reiseantritt wissen, wie Sie sich in solchen Situationen verhalten sollten, haben wir in diesem Blogbeitrag einen Leitfaden für Sie erstellt.

Schritt 1: Tief Luft holen

Um nicht unsystematisch an die Sache ranzugehen, versuchen Sie erst Ruhe zu bewahren. Ein klarer Kopf ist in diesen Situationen äußerst wichtig, auch wenn es natürlich nicht immer so einfach ist. Versuchen Sie daran zu denken, dass Sie schon bald Hilfe bekommen.

Schritt 2: Verständigen Sie Ihre Versicherung

Als Erstes kontaktieren Sie Ihre Versicherung und informieren Sie diese über Ihre Situation. In der Regel sind Versicherungen jederzeit über eine Notfall-Hotline zu erreichen.

Schritt 3: Halten Sie Informationen bereit

Diese Informationen sollten Sie der Versicherung an die Hand geben, damit diese Ihren Fall unverzüglich bearbeiten kann.

  • Was ist geschehen?
  • Wer ist die betroffene Person?
  • Wo befindet sich die Person?
  • Wie sind Sie zu erreichen?
  • Welchen Versicherungsschutz hat die Person?
  • Wie lautet die Versicherungsnummer?

Schritt 4: Informieren Sie Ihren Reiseveranstalter

Wenn Sie eine Versicherung über Ihren Reiseveranstalter abgeschlossen haben, kontaktieren Sie in diesem Fall den zuständigen Veranstalter und informieren ihn über Ihre Erkrankung bzw. Ihren Unfall.

Schritt 5: Medizinisch notwendiger vs. sinnvoller Krankenrücktransport

Da die gesetzlichen Krankenkassen nicht für Krankenrücktransporte aufkommen, ist es hierbei sinnvoll über eine Zusatzversicherung nachzudenken. Je nach Art des Versicherungsschutzes werden entweder die gesamten oder lediglich ein Teil der Krankenrücktransportkosten übernommen.

Allerdings muss der Krankenrücktransport für die Kostenübernahme nach Ansicht vieler Versicherungen als „medizinisch notwendig“ oder „medizinisch sinnvoll“ begründet sein. Die Beurteilung darüber fällt von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich aus. Deshalb ist es durchaus möglich, dass Ihre Versicherung für die Kosten des Krankenrücktransports nicht aufkommt.

Sollten Sie trotzdem einen Krankenrücktransport anstreben, um in Ihrer Heimat behandelt zu werden, können Sie sich in diesem Fall an einen privaten Rückholdienst wenden. Rückholdienste wie die Ambulanzflug-Zentrale organisieren innerhalb kürzester Zeit den kompletten Krankenrücktransport. Sie brauchen sich auch nicht um irgendwelche bürokratischen Angelegenheiten kümmern – diese übernimmt der Rückholdienst für Sie.

Sie sehen, dass Sie nicht unbedingt auf Ihre Versicherung angewiesen sein müssen, falls sich diese querstellt. Mit einem privaten Rückholdienst können Sie ebenfalls schnell nach Hause gebracht werden. Behalten Sie diese Informationen im Hinterkopf, wenn es für Sie in den Urlaub geht, damit Sie in Notsituationen sofort wissen, wie die Vorgehendweise sein kann.

Auf diesen Blog finden Sie interessante Beiträge zum Thema Urlaub auf Mallorca. Wir geben Ihnen wissenswerte Informationen und Urlaubstipps für Mallorca.

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